Navigation
Malteser Bundeswettbewerb

Schräge Vögel, lustige Leute

12.09.2017

So langsam kommen die Teilnehmer des Bundeswettbewerbs in Wettkampflaune. Heute stellen wir Ihnen die Wettkampfgruppe aus Traunstein aus der Erzdiözese München und Freising vor.

Weitere Teilnehmer finden Sie hier.

Die Traunsteiner Gruppe ist in vielen Facetten einfach anders als ihre Mitbewerber. Schon optisch fällt auf, dass sie von Gruppenführer und Kraftfahrer abgesehen nur aus wunderschönen jungen Frauen besteht. Die Gruppe versteht sich als „Spaßgruppe“, die sich selber nicht zu sehr ernst nimmt, wenn man aber die Wettkampfbilanz der letzten Jahre ansieht, sollten sie ihre Mitbewerber vielleicht schon ernst nehmen. Beim letzten Diözesanwettkampf der Diözese München-Freising in Rosenheim gelang den Traunsteinern mit dem dritten Sieg in Folge das Triple zum Behalten des begehrten Wanderpokals. Beim Bundeswettbewerb in Trier erreichten sie den 3. und in Aachen den 7. Platz. Die Traunsteiner verzichten bewusst auf Personal mit hohen formellen Qualifikationen und  treten auch nicht mit einer bewährten, sondern einer neu zusammengestellten Truppe an. Die Philosophie von Gruppenführer Blaschko sagt hier, dass ihm das Siegen nicht so wichtig ist, wie das Erfolgsgefühl wenn man eine junge, neu zusammengestellte Mannschaft so gut ausbildet, dass dein hervorragendes Ergebnis erzielt wird.
Maskottchen ist wie bei den letzten Wettkämpfen der bewährte und glücksbringende Malteser-Eisbär. Der Eisbär ist sozusagen das Alter-Ego von Gruppenführer Blaschko.

Motto: „Wir müssen nicht die Besten sein, aber unbedingt die Lustigsten!“

Die Mannschaft:

Der Gruppenführer: Karlheinz „Charly“ Blaschko. Über den 46-jährigen Heilerziehungspfleger und Gruppenleiter einer Wohngruppe für Menschen mit geistiger Behinderung muss man eigentlich nicht viel erzählen, da dieser vielleicht schrägste Typ der Sanitätsdienst- und Katastrophenschutzszene in ganz Deutschland bekannt ist wie ein bunter Hund. So mancher erinnert sich an Einsätze, bei denen Charly durch seine pragmatische und unkonventionelle für Aufsehen gesorgt hat. Egal ob er als Einheitsführer der Einheit von München-Freising beim DKT den LKW durch die engen Gassen Leipzigs weist oder ob er beim Chiemsee Summer besorgt um das leibliche Wohl der Helfer seiner San-Station höchstpersönlich am Grill steht, Charly ist immer für eine Überraschung gut. Charly kam 1993 als Zivildienstleistender im Rettungs- und Rückholdienst zu den Traunsteiner Maltesern. Nach seiner Dienstzeit blieb er dann in verschiedenen Einsatzbereichen ehrenamtlich dabei. Der auch zusätzlich als Gruppenführer Technik und Logistik für die Gliederung Mühldorf am Inn tätige Charly hat auch den Ruf als bayerischer „Mc Gyver“. Mancher erinnert sich noch daran, wie er bei der letzten Malteser-Wallfahrt in Rom im Garten der Villa Malta in aller Seelenruhe einen defekten Rollstuhl reparierte. Charly hat bisher an den Bundeswettbewerben in Ellwangen (3. Platz), Trier (3. Platz) und Aachen (7. Platz) teilgenommen, sowie wie beim Triple der Diözesanwettkämpfe der Diözese München-Freising in Rosenheim und Traunstein. In der wenigen nicht von Beruf und oder Maltesern beanspruchten Zeit fröhnt er seinen ungewöhnlichen Hobbys Liköre machen und Schnaps brennen.

Der Kraftfahrer: Konrad Wolny. Der 22 jährige hauptamliche Rettungsanitäter ist seit 4 Jahren bei den Maltesern. Sein Motto „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“!

Carolin „Caro“ Puchstein: Die 22 jährige Kinderpflegerin und Auzubildenden zur Heilerziehungspflegerin kam vor 13 Jahren zur Malteser Jugend. Das hyperaktive Organisationstalent ist heute Einsatzsanitäterin, Gruppenleiterin bei der Malteser Jugend, Kursleiterin, stellv. Ortsjugendsprecherin und Diözesanjugendsprecherin. Caro war schon beim Bundeswettbewerb in Traunstein sowie beim Diözesanwettkampf in Rosenheim dabei.

Verena Geisberger: Die 28 jährige Büroangestellte ist als Einsatzsanitäterin in jedem Einsatz der rationale Ruhepol. Verena gehörte auch schon der erfolgreichen Mannschaft beim Diözesanwettkampf in Rosenheim an.

Maria Lässing: Die 22 jährige Bierbrauerin ist als praktisch anpackende Ersthelferin eine Stütze im Sanitätsdienst. Ihre Freizeit verbringt sie mit Berggehen und Skilaufen in ihren geliebten Bergen.

Lea Zeitel: Die 19 jährige Lehramtsstudentin kam vor 13 Jahren zu Malteser Jugend. Sie ist in der Jugend als Gruppenleiterassistentin und im Leitungsteam des Schulsanitätsdienstes tätig. Im Sanitätsdienst steht sie immer als fleißige Helferin zur Verfügung. Wie es sich für ein Mädel aus den Bergen gehört, ist sie in ihrer Freizeit eine begeisterte Bergsteigerin.

Tanja Raffel: Die 34 jährige ausgebildete Altenpflegerin ist die fröhliche „Labertasche“ der Gruppe. Durch ihre Wortgewandheit und ihr Organisationstalent ist sie als Helferin bei jeden Sanitätseinsatz eine wichtige Stütze.

Verena „Vreni“ Posch: Das 18 jährige Küken der Gruppe absolviert gerade eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Vreni ist seit 6 Jahren in der Malteser Jugend, seit 3 Jahren Mime in der RUD und seit 1 ½ Jahren wervolle und kompetente Helferin im Sanitätsdienst.

Andrea Geischeder: Die 19 jährige Studentin ist seit 13 Jahren bei der Malteser Jugend. Sie ist in der Jugend Gruppenleiterin, Kursleiterin, stellvertretende Ortsjugendsprecherin und stellvertretende Diözesanjugendsprecherin. Im San-Dienst hilft sie oft als verlässliche Helferin.

Weitere Informationen