Station 7: "Gasexplosion"

Schiedsrichter urteilen fair und deutlich

25.09.2010

Wettkampfstimmung. Ob Jugend, Schulsanitäter oder Erwachsene – alle stehen unter „Strom“, sind konzentriert, angespannt. Wer nach Trier gefahren ist, will auch gut abschneiden. „Klar sind wir gut“, sagt Patricia Hellweg, 16 Jahre, aus Neuenheerse und beschwört damit den Teamgeist. Sie ist Schulsanitäterin. Kurz danach muss sie ran. Die Aufgabe: Der Hausmeister der Schule liegt auf dem Boden. Er muss reanimiert werden. Patricia und ein Junge aus der Gruppe müssen helfen. Schluss mit lustig – Sitzen die Griffe?

Nicht anders an Station 7 bei den Erwachsenen. „Gasexplosion“ lautet das Szenario. Die Aufgabe: Versorgung aller 60 Verletzten. Die Verletzten laufen umher, sind geschockt, rufen um Hilfe oder sind ganz still. Einfangen, zusammenhalten, zur Sichtung führen. Zehn Minuten dauert das.

Die Gruppe aus Euskirchen mit Zugführer Klaus Kastenholz ist mit sich zufrieden, kennt aber die Beurteilung durch die Schiedsrichter noch nicht. „Doch, war gut“, lautet die einhellige Meinung. Schließlich kommt Schiedsrichter Dr. Burkhard Pfaff. Auch er sagt: „Habt ihr gut gemacht“. Bei der nächsten Gruppe sieht es etwas anders aus, Pfaff ist nicht so zufrieden. „Man sieht, wer viele solcher Situationen geübt hat und wer noch nicht“, meint er. Er urteilt, mild, aber deutlich. Es herrscht eben Wettkampfstimmung.

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